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Drei Selbstmordattentate der Terror-Miliz Al-Kaida-Anschlag im Jemen tötet 13 Soldaten

Im Südjemen sind bei einem Anschlag mindestens 13 Soldaten der Regierungstruppen getötet worden. Kämpfer des Al-Kaida-Netzwerks  attackierten am Donnerstag einen Armeestützpunkt in der Hafenstadt Mukalla, wie das Militär mitteilte. Einer der Attentäter brachte demnach sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug am Eingangstor zur Explosion.

Ein zweiter Angreifer sprengte sich dann mitten auf dem Gelände in die Luft. Daraufhin kam es zu Gefechten zwischen Soldaten und Al-Kaida-Kämpfern vor dem Stützpunkt. Ein dritter Selbstmordattentäter attackierte außerdem die nahegelegene Residenz eines Generals, der den Angriff aber unbeschadet überstand. Die jemenitischen Regierungstruppen hatten die ein Jahr lang von Al-Kaida-Kämpfern kontrollierte Hafenstadt erst Ende April zurückerobert.

Die Armee vertrieb die Islamisten mit Unterstützung der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition. Die sunnitische Militärallianz hatte im März 2015 in den Konflikt im Jemen eingegriffen, um die schiitische Huthi-Miliz und ihre Verbündeten in der Armee zu bekämpfen.

Die vom Iran unterstützten Rebellen hatten Anfang vergangenen Jahres die Hauptstadt Sanaa und andere Städte erobert und den jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi zur Flucht nach Saudi-Arabien gezwungen. Die Islamistengrupppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel machte sich den Konflikt zunutze, um ihre Macht im Südjemen auszuweiten.

Quelle: n-tv.de, AFP

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