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Bürgerkrieg im Jemen Al-Kaida-Kämpfer töten jemenitische Soldaten

Im Jemen sind fünf Soldaten getötet und neun weitere verletzt worden, als ihre Einheit in einen Hinterhalt von Al-Kaida-Kämpfern geriet. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen östlich der Küstenstadt Schakra.

Drei Soldaten seien direkt vor Ort ihren Verletzungen erlegen, zwei weitere nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus, hieß es weiter. Im Jemen kämpfen seit September 2014 die Regierungstruppen des sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi gegen vom Iran unterstützte schiitische Huthi-Rebellen und andere Milizen wie Al-Kaida, die dem ehemaligen Staatschef Ali Abdallah Saleh die Treue halten.

Seit der arabischen Militärintervention im März 2015 wurden in dem Konflikt nach UN-Angaben mehr als 7000 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. Ob bei dem Vorfall östlich von Schakra auch Al-Kaida-Kämpfer getötet wurden, war zunächst nicht gesichert.

Aus der örtlichen Verwaltung hieß es, 15 Al-Kaida-Kämpfer und elf Soldaten seien getötet worden. Das wurde von Seiten des Militärs nicht bestätigt.

Quelle: ntv.de, AFP

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