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Bier ist ein zu wichtiges Produkt Anheuser-Busch InBev darf Corona-Hersteller nicht übernehmen

US-Wettbewerbshüter haben die Übernahme des Herstellers der mexikanischen Biermarke Corona durch den weltgrößten Braukonzern Anheuser-Busch InBev (AB InBev) untersagt.

Wie das US-Justizministerium mitteilte, zielt das Veto gegen die Übernahme darauf, «das bestehende Kopf-an-Kopf-Rennen» im Wettbewerb der beiden Firmen auf dem US-Markt zu erhalten, das durch den Zusammenschluss beendet werden würde. Der oberste Kartellwächter im US-Justizministerium, Bill Baer, sagte, die Entscheidung ziele darauf, Verbraucher auf dem 80 Milliarden Dollar (59 Milliarden Euro) schweren Biermarkt der USA zu schützen. «Wir glauben, der Kauf wäre ein schlechtes Geschäft  für die US-Verbraucher.» Die Übernahme der mexikanischen Grupo  Modelo könne bedeuten, dass Verbraucher Milliarden von Dollar mehr für Bier ausgeben müssten. Bier sei «die Art von Produkt, die für Verbraucher von Bedeutung ist».

AB InBev und Grupo Modelo hatten das Geschäft im Sommer vergangenen Jahres angekündigt. InBev war 2004 aus der Fusion der belgischen Interbrew mit dem brasilianischen Brauer AmBev  hervorgegangen. 2008 folgte der Zusammenschluss mit dem US-Braukonzern Anheuser-Busch. Der multinationale Brauereikonzern hält bereits rund 50 Prozent der Anteile an seinem mexikanischen Wettbewerber. Zu AB InBev gehören neben der Marke Budweiser auch das in Bremen gebraute Beck's und die Biermarke Hasseröder.

Quelle: ntv.de, AFP

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