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Überraschender Rückgang Anzahl der Arbeitslosenanträge in den USA sinkt deutlicher als erwartet

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sinkt überraschend, bleibt aber inmitten der zweiten Corona-Welle auf hohem Niveau. Insgesamt stellten vorige Woche 712.000 Amerikaner einen solchen Antrag auf staatliche Stütze und damit 75.000 weniger als eine Woche zuvor, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 775.000 gerechnet.

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(Foto: AP)

Der schwächelnde Arbeitsmarkt ist eine der größten Herausforderungen für den künftigen US-Präsidenten Joe Biden. Wegen der Corona-Pandemie gingen mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bislang nur etwa zwölf Millionen zurückgewonnen wurden. Angesichts der anhaltenden Misere am Arbeitsmarkt sieht Notenbankchef Jerome Powell akuten Handlungsbedarf des Staates - insbesondere auch, weil Programme zur Arbeitslosenversicherung zum Jahresende auslaufen. Besonders die unteren Einkommensschichten seien in dieser Lage gefährdet.

Da die Zahl der neuen positiven Corona-Tests zuletzt Rekordwerte erreichte, wurden den Unternehmen vielerorts neue Beschränkungen auferlegt. Das könnte dazu führen, dass sie sich von Mitarbeitern trennen oder vorerst keine neuen einstellen.

Quelle: ntv.de, RTS

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