Kurznachrichten

Preisanstieg von 20 Prozent Apfelernte fällt desaströs aus

Das vergangene Frühjahr war zu feucht und zu kalt - zumindest für die deutschen Äpfel. Die deutschen Obstbauern erwarten einem Zeitungsbericht zufolge die schlechteste Apfelernte seit zehn Jahren. Die Ernte falle um 17 Prozent niedriger aus als im Vorjahr, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Deutschen Bauernverband. Daher würden Äpfel voraussichtlich um bis zu 20 Prozent teurer.

 

Wurden im vergangenen Jahr noch 972.000 Tonnen Äpfel geerntet, waren es dem Bericht zufolge in diesem Jahr nur 802.000 Tonnen. Demnach warfen die Apfelbäume in Deutschland im Frühjahr ungewöhnlich viele Früchte ab. An der Niederelbe fällt die Apfelernte dem Verband zufolge um 29 Prozent niedriger aus als 2012, die Obstbauern am Bodensee ernten 18 Prozent weniger als im Vorjahr.

 

Mit Engpässen sei aber nicht zu rechnen, weil die europäischen Nachbarländer für Ausgleich sorgten, heißt es in dem Bericht weiter. Mehr als die Hälfte der importierten Äpfel stamme aus Polen, Italien und Frankreich. EU-weit fällt die Apfelernte demnach um sieben Prozent höher aus als 2012.

Quelle: n-tv.de, AFP

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