Kurznachrichten

Diskriminierung im Job Arbeitnehmer fühlen sich durch Herkunft benachteiligt

Viele Berufstätige mit ausländischen Wurzeln fühlen sich einer Umfrage zufolge im Job durch ihre Herkunft benachteiligt.

Wie aus der von der Einkaufsberatungsfirma Kloepfel Consulting vorlegten Befragung hervorgeht, rechnet sich jeder Dritte von ihnen geringere Karriere- oder Auftragschancen aus. Insgesamt berichtet sogar die Hälfte dieser Gruppe von Diskriminierung im Berufsleben. Demnach fühlten sich jeweils zehn Prozent öfters oder regelmäßig und weitere 28 Prozent der Befragten eher seltener diskriminiert. Zwölf Prozent gaben an, die erlebte Diskriminierung sei "nicht der Rede wert".

Von den befragten Angestellten, Freiberuflern und Unternehmern betonte ein Drittel, sie hätten dadurch deutlich weniger Chancen auf Karriere oder Aufträge. Unter den Freiberuflern sagten sogar 80 Prozent, sie hätten deutlicher weniger Erfolgschancen.

Für ihre Untersuchung befragte Kloepfel Consulting nach eigenen Angaben von Mai bis Juli 1026 Berufstätige ausländischer Herkunft. Angaben zur Teilnehmerauswahl, zur Art der Befragung und damit auch zu deren Repräsentativität machte die Firma nicht. Kloepfel berät Unternehmen des Mittelstands bei der Optimierung von Lieferketten und Beschaffungskosten.

Quelle: ntv.de, AFP

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