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Iran, UN-Vetomächte und Deutschland suchen Lösung Atomverhandlungen in Genf werden fortgesetzt

Der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland werden ihre Atomverhandlungen am Donnerstag in Genf fortsetzen. "Diese Verhandlungsrunde ist für den Donnerstag und Freitag angesetzt", sagte der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi der IRNA Nachrichtenagentur am Dienstag.

Demnach wird Aragchi mit der deutschen Diplomatin Helga Schmid, der Vertreterin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, die letzten Details vor der Umsetzung des im November ausgehandelten Atomabkommens besprechen.

Auch die iranische Außenamtssprecherin Marsieh Afcham bestätigte am Dienstag, dass die Verhandlungen zwischen Araghchi und Schmid die vorläufig letzten zwischen beiden Seiten sein werden. Falls eine Einigung erzielt werden sollte, könnte die Umsetzung der ersten Phase des Abkommens schon Ende Januar erfolgen.

Nach jahrelanger Konfrontation im Atomstreit mit dem Iran, war am 24. November in Genf ein Übergangsabkommen vereinbart worden. Demnach friert Teheran im Gegenzug für eine teilweise Lockerung der Sanktionen für ein halbes Jahr Teile seines Atomprogramms ein. Die Frist von sechs Monaten soll genutzt werden, um eine umfassende Dauerlösung auszuhandeln.

Quelle: n-tv.de, dpa

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