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Sprecherin dementiert Agenturbericht Axel Springer sieht keine Anzeichen für Börsengang von Digitalsparte

Laut Eigenaussage des Medienkonzerns Axel Springer bestehen keine Anzeichen für einen baldigen Börsengang seiner Digitalsparte. Sprecherin Edda Fels dementierte damit einen Bericht der Agentur Bloomberg, die unter Berufung auf informierte Personen von einer Zusammenarbeit des Unternehmens mit Citigroup und J.P. Morgan Chase & Co zwecks eines Börsengangs des digitalen Kleinanzeigengeschäfts berichtete.

Axel Springer Digital Classifieds, die teilweise im Besitz der Private-Equity-Firma General Atlantic LLC ist, könnte mit rund 3 Milliarden Euro bewertet werden. Der Verkauf sei schon in der zweiten Jahreshälfte möglich, schrieb die Agentur. Das digitale Geschäft umfasst die Stellenbörse StepStone sowie die beiden Immobilienwebseiten Immonet in Deutschland und SeLoger in Frankreich.

Profiteur eines Börsengangs wäre laut der Agentur neben dem deutschen Konzern auch der US-Investor General Atlantic. Dieser habe sich 2012 für 237 Millionen Euro in das Geschäft eingekauft und halte seitdem 30 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Der Investor könne 2015 über einen Börsengang wieder aussteigen oder Anteile früher verkaufen, wenn beide Partner zustimmten.

Die Axel-Springer-Sprecherin sagte, es gebe keinen anderen Sachstand als den, dass General Atlantic ab 2015 ein IPO fordern könne. Es gebe keine Gespräche über ein Vorziehen des Börsengangs. Die übrigen beteiligten Unternehmen hätten auf Anfrage keinen Kommentar abgeben wollen, so Bloomberg.

Quelle: ntv.de, DJ

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