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Ausbau der Radwege Berlin bekommt bundesweit erstes Fahrradgesetz

Der Berliner Senat will sich per Gesetz zu einem deutlichen Ausbau des Radwegenetzes mit einem verbindlichen Zeitplan verpflichten. Die Berliner Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) stellte im Abgeordnetenhaus Eckpunkte eines Radgesetzes vor, das sie mit Vertretern der Regierungsfraktionen sowie von Fahrrad- und Umweltverbänden erarbeitet hatte. Demnach regelt Berlin als erstes Bundesland seine Fahrradpolitik in einem eigenen Gesetz.

Ab dem Jahr 2019 sollen jährlich 51 Millionen Euro zusätzlich in die Fahrradinfrastruktur der Hauptstadt fließen. Ziel ist, den Anteil des Radverkehrs an allen zurückgelegten Wegen innerhalb der Umweltzone auf 30 Prozent anzuheben. Im gesamten Land Berlin soll der Anteil von derzeit 13 Prozent auf 20 Prozent steigen.

Hierfür sollen nicht nur neue Radwege entstehen sondern vor allem die bestehenden ausgebaut und abgesichert werden. Zudem sollen binnen acht Jahren 100.000 zusätzliche Radstellplätze entstehen. Diese sollen zur Hälfte an den Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs gebaut werden, damit zum Beispiel Fahrräder sicher an der nächsten S-Bahnstation abgestellt werden können.

Quelle: n-tv.de, AFP

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