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Konflikt in der Ostukraine Berlin und Paris schlagen weitere Normandie-Runde vor

Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands haben ein neues Treffen mit ihren Kollegen aus Russland und der Ukraine vorgeschlagen. Die Begegnung zur Entschärfung des Konflikts in der Ostukraine soll in der weißrussischen Hauptstadt Minsk stattfinden, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im Bundestag. Er hoffe, dass auch Russland und die Ukraine den Ernst der Lage ähnlich beurteilten.

"Beide Seiten sind gefordert, endlich sichtbare Beiträge zu einer dauerhaften Entspannung in der Ukraine zu liefern", betonte Steinmeier. Nach dem Gipfeltreffen der sogenannten Normandie-Mächte Ende Oktober in Berlin habe es zwar für kurze Zeit Fortschritte gegeben, inzwischen werde die Sicherheitslage in der Ostukraine aber wieder schlechter.

Der Waffenstillstand werde wieder häufiger gebrochen. "Abwarten und Nichtstun ist keine Option", sagte Steinmeier. Selbst wenn eine große Lösung nicht gelinge, müsse alles versucht werden, das Minsker Abkommen Schritt für Schritt umzusetzen. Vor allem die schweren Waffen müssten dauerhaft abgezogen, die humanitäre Lage müsse verbessert werden.

Quelle: ntv.de, dpa

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