Kurznachrichten
Dienstag, 22. Oktober 2013

Gebeutelter spanischer Baukonzern: Bill Gates steigt bei FCC ein

US-Milliardär Bill Gates kauft Anteile des spanischen Baukonzerns FCC. Diese sind ihm 113,5 Millionen Euro wert. Der Konzern hat seit dem Höhepunkt des Immobilienbooms in Spanien deutlich an Wert verloren.

Microsoft -Gründer Bill Gates ist bei dem angeschlagenen spanischen Baukonzern FCC eingestiegen. Der US-Milliardär habe für 113,5 Millionen Euro eine Beteiligung von rund sechs Prozent erworben, teilte der Mutterkonzern des insolventen österreichischen Baukonzerns Alpine in der Nacht zu Dienstag mit. An der Börse in Madrid sorgte diese Nachricht für Freudensprünge bei der zuletzt arg gebeutelten FCC-Aktie, die rund 13 Prozent zulegte. Seit dem Rekordhoch 2007 auf dem Höhepunkt des Häuserbooms in Spanien ist der Kurs um 80 Prozent eingebrochen.

Die Beteiligungsfirma von Gates steigt mit ihrer Investition zum zweitgrößten Aktionär bei FCC auf. Den größten Anteil hält weiterhin Ester Koplowitz, die zu den reichsten Geschäftsfrauen Spaniens gehört. FCC leidet weiterhin unter der geplatzten Bau- und Immobilienblase in Spanien. Jüngst macht das Unternehmen jedoch Fortschritte bei der Veräußerung von Vermögenswerten, um seine Verbindlichkeiten zu bezahlen. Zudem begrüßten Anleger die Bemühungen, Abschreibungen auf schlecht laufende Investitionen vorzunehmen. Für Schlagzeilen in Deutschland und Österreich sorgte jüngst die Nachricht von der Alpine-Pleite, dem größten Firmenzusammenbruch der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Alpine hat unter anderem die Allianz-Arena in München errichtet oder war an Großprojekten wie Stuttgart 21 und dem Gotthard-Basistunnel beteiligt.

Ausführlich:
Bill Gates investiert in Spanien

Quelle: n-tv.de

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