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Insider Blackrock will Bayer-Vorstand bei Hauptversammlung nicht unterstützen

Der weltgrößte Vermögensberater Blackrock reiht sich Insidern zufolge in die Liste der Bayer-Skeptiker ein.

Bei der Hauptversammlung am Freitag (26. April) wolle der größte Eigner des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns das Management nicht unterstützen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Bei der Abstimmung über die Entlastung des Vorstands wolle sich Blackrock enthalten oder dagegen stimmen. Blackrock wollte sich dazu nicht äußern. Der Vermögensverwalter ist mit einem Anteil von rund sieben Prozent der größte Aktionär von Bayer, gefolgt von Singapurs Staatsfonds Temasek und dem norwegischen Staatsfonds.

Die Führung von Bayer muss sich auf eine turbulente Hauptversammlung einstellen. Wichtige Anteilseigner wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung verweigern, darunter die deutsche Fondsgesellschaft Deka Investment. Auch die einflussreichen Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis empfehlen den Aktionären, den Vorstand nicht zu entlasten - unter anderem, weil das Management die mit der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto verbundenen Rechtsrisiken unterschätzt habe.

Quelle: n-tv.de, rts

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