Kurznachrichten

Nach Verlegung ins Krankenhaus Bundesregierung zeigt sich nach Berichten über Nawalnys Zustand besorgt

Die Bundesregierung ist zunehmend besorgt über die Lage des in einem Straflager in einen Hungerstreik getretenen russischen Kremlgegners Alexej Nawalny.

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(Foto: dpa)

"Die Meldungen über den sich offenbar rapide verschlechternden Gesundheitszustand von Herr Nawalny sind in der Tat beunruhigend", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin.

"Alexej Nawalny benötigt eine adäquate medizinische Behandlung und auch Zugang zu Ärzten seines Vertrauens. Beim heutigen Außenrat in Brüssel werden sich die EU-Außenminister auch mit der Lage Nawalnys befassen", sagte sie. Zu Ankündigungen der USA, ein Tod Nawalnys werde Konsequenzen haben, sagte sie, die Bundesregierung habe diese "Äußerungen zur Kenntnis genommen". Sie wolle diese nicht kommentieren und nicht spekulieren, was passiere.

Nawalny ist in ein Krankenhaus für Gefangene verlegt worden. Er isst seit fast drei Wochen nichts mehr, um so einen Arztbesuch durchzusetzen. Sein Team nannte am Wochenende Nawalnys Gesundheitszustand bedrohlich und warnte eindringlich wegen kritischer Kaliumwerte im Blut vor einem drohenden Herzstillstand.

Quelle: ntv.de, dpa

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