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Kosovo, Mali und libanesische Küste Bundeswehreinsätze werden verlängert

Die Bundeswehr soll ihre Einsätze im Kosovo, in Mali und vor der libanesischen Küste fortsetzen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Verlängerung der drei Missionen, an denen derzeit 840 deutsche Soldaten beteiligt sind. Der Bundestag muss noch zustimmen.

Der Bundeswehreinsatz im Kosovo ist die zweitgrößte und längste aktuelle Auslandmission der Bundeswehr. Seit dem Ende des Unabhängigkeitskrieges vor 16 Jahren sind deutsche Soldaten in dem Balkanland stationiert, um dort für Stabilität zu sorgen. Das Mandat sieht die Stationierung von bis zu 1850 Soldaten vor. Derzeit nehmen rund 680 Soldaten an dem Nato-Einsatz teil.

Vor der libanesischen Küste ist die Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nation zur Unterbindung des Waffenschmuggels im Einsatz. Derzeit sind die Korvette "Erfurt" und 150 Soldaten beteiligt. Im westafrikanischen Mali unterstützen derzeit acht Soldaten eine Stabilisierungsmission.

In dem Wüstenstaat hatten 2012 vorübergehend islamistische Rebellen die Kontrolle über weite Gebiete übernommen. Die Bundeswehr ist in Mali auch mit 150 Soldaten an einem weiteren Einsatz der EU zur Ausbildung malischer Soldaten beteiligt.

Quelle: ntv.de, dpa

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