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Gedenken an Weltkriegsende China plant historische Militärparade

China plant erstmals eine große Militärparade zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges. Der Aufmarsch am 3. September wird auch die erste chinesische Heerschau, die nicht am Nationalfeiertag stattfindet und die vom neuen Staats- und Parteichef Xi Jinping abgenommen wird, wie chinesische Staatsmedien berichteten.

Details der seltenen Waffenschau zum 70. Jahrestag des "Siegs über den Faschismus" wurden noch nicht bekannt. Das Außenministerium wollte nur bestätigen, dass es in China und anderen Ländern "Erinnerungsfeierlichkeiten" gebe. In Staatsmedien war die Rede davon, dass die Demonstration der militärischen Macht Chinas auch den früheren Kriegsgegner Japan "abschrecken" solle.

Zwischen beiden Ländern herrschen Spannungen wegen des Territorialstreits im Ostchinesischen Meer und der chinesischen Klagen über eine mangelnde Aufarbeitung der japanischen Kriegsvergangenheit.

Auch war die Rede davon, dass die Heerschau den Stolz und die Zuversicht des Milliardenvolkes in sein Militär stärken soll. Es könne angesichts des Kampfes gegen Korruption auch ein Zeichen der Geschlossenheit senden. Ferner wurde spekuliert, ob Russlands Präsident Wladimir Putin zu der Militärparade kommen wird. Es wäre das erste Mal, dass ausländische Führer daran teilnehmen.

Quelle: n-tv.de, dpa

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