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Trotz ermäßigter Mehrwertsteuer Corona-Effekt: Friseurbesuche um 6,3 Prozent teurer als vor einem Jahr

Friseurbesuche sind als Folge der verschärften Hygienevorschriften durch die Coronakrise deutlich teurer geworden.

Trotz der vorübergehend ermäßigten Mehrwertsteuer lagen die Preise im August um 6,3 Prozent über denen im August 2019, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der Preisanstieg erfolgte demnach mit der Wiedereröffnung der Friseursalons nach dem Lockdown; schon im Mai lagen die Preise um 5,4 Prozent höher.

Eine Friseurin schneidet einem Kunden die Haare. Foto: Frank Molter/dpa

Eine Friseurin schneidet einem Kunden die Haare. Foto: Frank Molter/dpa

(Foto: Frank Molter/dpa)

Am stärksten stiegen die Preise für den Kinderhaarschnitt, dieser verteuerte sich um rund 9,4 Prozent. Auch Männer mussten mit einem Plus von 6,5 Prozent überdurchschnittlich mehr zahlen, während der Preisanstieg für Frauen mit einem Plus von 5,8 Prozent geringer ausfiel. Als einen Grund für die höheren Preise nannte das Statistische Bundesamt die Umsetzung der Hygieneregeln, die etwa Trockenhaarschnitte untersagen und mehr Abstand verlangen.

Quelle: ntv.de, AFP

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