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Mehr Flüchtlinge in Ausbildung DIHK-Umfrage: Berufsausbildung unter Jugendlichen wieder stärker gefragt

Berufliche Ausbildungen haben unter Jugendlichen in Deutschland offenbar wieder einen höheren Stellenwert.

Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zufolge konnten im vergangenen Jahr 68 Prozent der Unternehmen alle ihre Ausbildungsplätze besetzen. Trotzdem gab jeder dritte Betrieb an, noch Stellen für Auszubildende frei zu haben. An der Umfrage nahmen rund 12.500 Unternehmen aus ganz Deutschland teil.  Die Schwierigkeit, Ausbildungsplätze zu besetzen, sei in den verschiedenen Branchen unterschiedlich stark ausgeprägt, erklärte der DIHK. Besonders der Immobilien-Sektor und die Medien seien beliebte Ausbildungsstätten. Schlusslichter waren das Gastgewerbe und die Verkehrs-Branche.

Laut Umfrage bilden rund 16 Prozent der Unternehmen derzeit Flüchtlinge aus. Hochgerechnet bedeute dies, dass momentan rund 25.000 Geflüchtete in einer Ausbildung in einem IHK-Betrieb sind, erklärte der DIHK. Besonders in der Gastronomie, dem Bau- und Verkehrsgewerbe hätten die Betriebe ihr Ausbildungsengagement von Geflüchteten überproportional stark fortgesetzt.

Quelle: n-tv.de, AFP

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