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Belastung für Ausbildungsmarkt DIHK-Umfrage: Weniger Azubis in diesem Jahr

Die Corona-Krise belastet den Ausbildungsmarkt in Deutschland. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertag werden Betriebe in diesem Jahr voraussichtlich weniger ausbilden.

Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot liege im Branchendurchschnitt um gut sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der DIHK am Donnerstag nach einer Umfrage unter rund 15 000 Firmen mitteilte. Die Bewerbungsprozesse in den Unternehmen seien ins Stocken geraten, Einstellungen verzögerten sich vielerorts. Die Übernahmeperspektiven für ausgebildete Fachkräfte seien aber auch in diesem Jahr gut.

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(Foto: dpa)

Die Corona-Krise habe gravierende Auswirkungen auf die Beschäftigung in Deutschland, so der DIHK. Das belaste auch die Situation am Ausbildungsmarkt. Viele Unternehmen hätten aber noch nicht abschließend über die Zahl ihrer Ausbildungsplätze entschieden: "Das zeigt, dass aktuelle Anstrengungen zur Vermittlung, aber auch Anreize durch finanzielle Unterstützung Sinn machen."

Das Bundeskabinett hatte "Azubi-Prämien" für Unternehmen auf den Weg gebracht, die in der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind und trotzdem weiter ausbilden. Kleine und mittelständische Firmen, die mit großen Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit zu kämpfen haben, aber ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen demnach staatliche Prämien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz bekommen.

Quelle: ntv.de, dpa

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