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Auswärtiges Amt Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zu Bhutan auf

Deutschland hat diplomatische Beziehungen zum Königreich Bhutan aufgenommen.

"Wir freuen uns, mit der heutigen Aufnahme diplomatischer Beziehungen zum Königreich Bhutan einen neuen Partner in Asien hinzu zu gewinnen, der sich für eine regelbasierte, multilaterale internationale Ordnung einsetzt", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch. Es sei "eine Ehre", zu den nur 53 Staaten zu gehören, zu denen Bhutan diplomatische Beziehungen pflegt.

Bhutan sei "bereits jetzt für Deutschland ein wichtiger internationaler Partner in zahlreichen Themenfeldern wie Klima- und Umweltpolitik oder Kulturerhalt", fügte der Sprecher hinzu. Dies gelte gerade mit Blick auf die großen Anstrengungen des Königreichs zum Erhalt kultureller und ökologischer Schätze.

Das überwiegend von Buddhisten bewohnte Bhutan liegt zwischen China und Indien. Der kleine Staat am Rande des Himalaya-Gebirges nimmt nicht das Wirtschaftswachstum zum Maßstab seines Wohlergehens, sondern hat 2008 einen Index für das nationale Glück eingeführt. Mit seiner negativen Bilanz beim Ausstoß des Treibhausgases CO2 ist Bhutan zudem eines der klimafreundlichsten Länder der Welt.

Quelle: ntv.de, dpa

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