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Kampf gegen Dschihadisten Drohnenangriff tötet Al-Kaida-Größe in Jemen

Bei einem Drohnenangriff im Jemen ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein mutmaßlicher örtlicher Verantwortlicher des Al-Kaida-Netzwerks getötet worden. Ahmed Ali Saana sei in der Nacht in der südlichen Provinz Abjan von einer Rakete getroffen worden, erklärte ein Vertreter der jemenitischen Sicherheitskräfte.

Die USA betrachten die im Jemen angesiedelte Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap) als gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerks. Seit Ende Februar flog die US-Armee nach Angaben des Pentagon mehr als 70 Drohnenangriffe auf Al-Kaida-Stellungen und einzelne Kämpfer. Laut den Sicherheitsbehörden im Jemen wurden dabei in Abjan und den Nachbarprovinzen Baida und Schabwa dutzende Extremisten getötet.

Im Jemen kämpfen seit Anfang 2015 die Huthi-Rebellen gegen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Seit März 2015 fliegt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Extremistengruppen wie Al-Kaida und der Islamische Staat (IS) machen sich den Konflikt zunutze, um ihre Macht in dem Land auszuweiten.

Quelle: n-tv.de, AFP

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