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Unterstützung für Reformkurs EU stockt Hilfsgelder an Tunesien auf

Die EU verdoppelt ihre Finanzhilfe für Tunesien im kommenden Jahr. Die EU-Außenminister beschlossen in Luxemburg, dem nordafrikanischen Land 2017 bis zu 300 Millionen Euro zur Verfügung zustellen, um den Reformkurs zu unterstützen. In den vergangenen drei Jahren hatten die Europäer laut EU-Kommission Tunesien jährlich rund 170 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Libyen-Nachbar Tunesien leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und schwacher Wirtschaftsentwicklung. 2015 und 2016 war das Land Ziel islamistischer Anschläge gewesen, die zu einem starken Einbruch im wichtigen Tourismussektor geführt haben.

"Politische Fortschritte können dauerhaft nur erfolgen, wenn sie von wirtschaftlichen Fortschritten gleicher Größenordnung begleitet werden", erklärten die EU-Außenminister. Sie stellten dabei in Aussicht, "ein erhöhtes Finanzierungsniveau bis 2020 auf Grundlage von Fortschritten bei den angekündigten Reformen" aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus unterstützten die Minister ein weiteres Kreditprogramm der EU von 500 Millionen Euro für das Land.

Quelle: n-tv.de, AFP

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