Kurznachrichten

Aberglaube in US-Bevölkerung Ein Drittel hält Unwetter für Vorboten von Weltuntergang

Gut ein Drittel der US-Bürger  hält die jüngsten Unwetter laut einer Umfrage für Vorboten des  Weltuntergangs. Die Überschwemmungen sowie Kälte- und Hitzewellen deuteten darauf hin, dass das Ende der Welt bevorstehe, gaben 36 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Public Religion Research Institute und des Religion News Service an, die am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlicht wurde.

Unter den evangelikalen Christen ist diese Ansicht deutlich verbreiteter: 66 Prozent von ihnen glauben an den nahenden Weltuntergang. Von allen Befragten gehen 15 Prozent davon aus, dass die Welt noch zu ihren Lebzeiten untergeht. Zwei Prozent erwarten das Ereignis für den 21. Dezember, wie es Esoteriker aus dem vermeintlichen Ende des Maya-Kalenders ableiten.

Die deutliche Mehrheit der US-Bürger von 63 Prozent geht der Umfrage zufolge jedoch davon aus, dass der Klimawandel an den extremen Wetterlagen schuld ist. 67 Prozent stimmten der Einschätzung zu, dass die Regierung in Washington mehr gegen dieses Problem unternehmen müsse. Ende Oktober hatte der Wirbelsturm «Sandy» an der US-Ostküste schwere Schäden angerichtet, etwa 120 Menschen kamen ums Leben.

Quelle: ntv.de, AFP

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