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Investitionspaket Eine Milliarde Euro Corona-Hilfe für Städte und Gemeinden in Österreich

Die österreichische Bundesregierung fördert die Städte und Gemeinden in der Alpenrepublik aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Investitionspaket in Höhe von einer Milliarde Euro.

Das teilte die Regierung am Montag in Wien mit. Das Geld könne unter anderem für Investitionen in die Kindergärten, die Schulen, den öffentlichen Verkehr, die Energieeinsparung, den Breitbandausbau oder auch die Sanierung von Bauwerken verwendet werden, erklärte Finanzminister Gernot Blümel von der konservativen ÖVP. "Grundsätzlich geht es auch bei den Kommunen, den Städten und Gemeinden darum, dass wir die Investitionskraft erhalten", sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

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(Foto: imago images/Eibner Europa)

Der Landeschef des Bundeslandes Oberösterreich, Thomas Stelzer (ÖVP), sprach von einem "Immunmittel gegen Stillstand oder gar Abschwung". Vom Investitionspaket profitieren sollen alle Städte und Gemeinden gemäß einem Verteilungsschlüssel, erklärte Finanzminister Blümel. Die Stadt Wien erhalte dadurch bis zu 238 Mio. Euro, die Stadt Graz bis zu 36 Mio. Euro. Ein kleiner Ort wie Hartberg in der Steiermark mit rund 7000 Einwohnern erhalte bis zu 700 000 Euro.

Quelle: ntv.de, dpa

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