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"Wiedereinsetzung keine Hilfe" FDP: Rückkehr zur Wehrpflicht würde zu neuen Ungerechtigkeiten führen

Eine Rückkehr zur Wehrpflicht würde die Bundeswehr aus FDP-Sicht vor neue Schwierigkeiten stellen und keines der bestehenden Probleme lösen.

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(Foto: picture alliance / Stefan Sauer/)

"Eine Wiedereinsetzung würde sowohl zu neuen Ungerechtigkeiten führen und außerdem nicht helfen, die verteidigungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern", sagte FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg am Montag in Berlin. "Sie wäre teuer und aufwendig, ohne die Einsatzbereitschaft zu verbessern." Es wäre überdies ein Fehler zu glauben, eine Rückkehr zur Wehrpflicht könnte so vielfältigen Problemen wie der Verbreitung des Rechtsextremismus oder der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken.

"Dafür braucht es zum Beispiel die Innere Führung mit einer gestärkten politischen Bildung." Die Debatte über eine Rückkehr zur 2011 ausgesetzten Wehrpflicht hatte die Wehrbeauftragte Eva Högl am Wochenende in Gang gesetzt. Sie nannte das Aussetzen einen "Riesenfehler". FDP-Generalsekretärin Teuteberg erklärte dazu: "Die Lebenszeit junger Menschen ist zu wertvoll, um sie zum Spielball von Sommerlochdebatten und untauglichen Profilierungsversuchen zu machen."

Quelle: ntv.de, dpa

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