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Bundesweite Vorgaben gefordert Familienverband mahnt zu Zurückhaltung bei privaten Feiern

In der Diskussion über Familienfeiern in Corona-Zeiten unterstützt der Deutsche Familienverband Forderungen nach Einschränkungen. "Die Pandemie ist längst nicht überstanden", sagte Bundesgeschäftsführer Sebastian Heimann der Deutschen Presse-Agentur.

"Wenn Feste bei steigenden Infektionszahlen munter losgehen, wird es kein Ende der Pandemie geben. Das darf nicht sein." Solidarisch sein bedeute, sich für das Gemeinwohl einschränken zu können. Das gelte auch für Familienfeiern.

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(Foto: imago/Westend61)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte erneute Gespräche mit den Bundesländern über die zugelassene Größe von Familienfeiern ins Spiel gebracht. Die Länder haben dazu unterschiedliche Regelungen. Wo Menschen gesellig werden, verbreite sich das Virus besonders schnell, hatte Spahn gesagt.

Der Ärzteverband Marburger Bund fordert bundesweit einheitliche Vorgaben und Obergrenzen für Gäste. Wenn die Infektionszahlen wieder stark stiegen, seien 150 Gäste bei einer Familienfeier oder einer Party in Innenräumen zu viel, sagte die Vorsitzende Susanne Johna den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Quelle: ntv.de, dpa

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