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Nur 117.000 Stellen Firmen in den USA haben im Februar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet

Die US-Unternehmen haben im Februar weit weniger Stellen aufgebaut als erwartet. Unter dem Strich wurden in der Privatwirtschaft nur 117.000 Arbeitsplätze geschaffen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervorgehrt. Von Reuters befragte Experten hatten hingegen mit einem Zuwachs von 177.000 gerechnet. Im Januar lag das Stellenplus nach revidierten Angaben bei 195.000.

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(Foto: AP)

"Der Beschäftigungsaufbau setzt sich fort, wenngleich mit geringerer Dynamik als im Januar", kommentierte Ökonom Patrick Boldt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Damit sei der Konjunkturausblick zwar freundlich. "Anzumerken ist jedoch, dass im Vergleich zu vor der Krise immer noch Millionen von Arbeitsplätzen fehlen. Bis von Normalität gesprochen werden kann, wird somit noch viel Zeit vergehen", ergänzte der Helaba-Experte.

Für den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der Regierung für Februar erwarten Experten einen Anstieg der Stellenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 180.000.

Quelle: ntv.de, RTS

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