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Große Sorge vor Lockdown Gastgewerbe warnt bei "Lockdown light" vor dem drohenden Kollaps

In der Debatte über einen befristeten Corona-Lockdown warnt der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) vor dem drohenden "Kollaps" der Branche. "Es kann nicht sein, dass wir wieder die Leidtragenden sind", erklärte Dehoga-Präsident Guido Zöllick am Dienstag.

"Unsere Unternehmer benötigen Planungssicherheit und haben einen Anspruch darauf, dass alle Maßnahmen wohl begründet und verhältnismäßig sind". Hotels und Restaurants seien "keine Pandemietreiber", betonte Zöllick.

Leere Tische und Stühle stehen nach der Sperrstunde vor einer Gaststätte.

Leere Tische und Stühle stehen nach der Sperrstunde vor einer Gaststätte.

(Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild)

Sollte die Branche aus pandemiebedingten Gründen "quasi mit einem Berufsverbot belegt werden und damit eine Sonderlast in der Corona-Pandemie tragen", müssten die politisch Verantwortlichen schnell und vollumfänglich für den Schaden aufkommen, forderte der Dehoga-Präsident. Es gehe um das Überleben der Branche. Einem Drittel der 245.000 Betriebe drohe bei einer erneuten Schließung das Aus. Zöllick appelliert an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, ihre Entscheidungen sorgfältig abzuwägen.

Die Länderchefs beraten am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts steigender Infektionszahlen über das weitere Vorgehen. Möglich sind unter anderem massive Einschränkungen für Gaststätten.

Quelle: ntv.de

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