Kurznachrichten
Freitag, 02. Februar 2018

Koalitionsverhandlungen: Geförderte Langzeitarbeitslose sollen Mindestlohn erhalten

Auf dem von Union und SPD geplanten, mit öffentlichen Mitteln geförderten Arbeitsmarkt sollen Langzeitarbeitslose den gesetzlichen Mindestlohn oder mehr bekommen. Dies sieht ein der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorliegender Entwurf der Fachpolitiker von CDU, CSU und SPD für die Koalitionsverhandlungen vor.

Der Zuschuss zu Arbeitsverhältnissen auf dem sozialen Arbeitsmarkt solle sich am Mindestlohn "orientieren", heißt es darin. Aus Verhandlungskreisen verlautete, Langzeitarbeitslose sollten insgesamt durch den Zuschuss und ihren Lohn auf den Mindestlohn von derzeit 8,84 pro Stunde kommen. Nach Vorstellung der Verhandler sollen etwa 150.000 Langzeitarbeitslose auf diesem Weg wieder an den regulären Arbeitsmarkt herangeführt werden.

Bereits in den Sondierungen hatten sich Union und SPD darauf verständigt, dass für die Finanzierung des Programms "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle" jährlich zusätzlich eine Milliarde Euro aus Bundesmitteln bereitgestellt wird. Die vom Bund dadurch eingesparten Ausgaben für Arbeitslosengeld II (Hartz IV) sollen der Vereinbarung der Arbeitsgruppe zufolge zusätzlich zu diesen Mitteln zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: n-tv.de

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