Kurznachrichten
Montag, 16. April 2018

OPCW-Sondersitzung: Großbritannien wirft Russland Blockade der Syrien-Untersuchungen vor

Großbritannien hat Russland vorgeworfen, die Ermittlungen zum mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien zu blockieren.

"Seit 2016 will Russland jede OPCW-Ermittlung zu Vorwürfen gegen das (syrische) Regime wegen des Einsatzes von Chemiewaffen untergraben", sagte der britische Botschafter Peter Wilson bei einer Sondersitzung des Exekutivrates der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) am Montag in Den Haag. Ermittler der OPCW befinden sich zur Zeit in Syrien und gehen den Vorwürfen nach.

Die OPCW-Sitzung mit Diplomaten aus 41 Ländern ist das erste internationale Treffen nach dem Raketenangriff führender Westmächte auf Ziele in Syrien. Damit habe der weitere Einsatz von Chemiewaffen verhindert werden sollen, teilte der britische Diplomat auf Twitter mit. "Das syrische Regime hat eine entsetzliche Vorgeschichte, wenn es um den Einsatz von Chemiewaffen gegen das eigene Volk geht."

Quelle: n-tv.de

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