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Nach Rekordjahr 2019 Historischer Rückgang der Arbeitsstunden in 2020

Wegen der Corona-Pandemie ist in Deutschland die Zahl der Arbeitsstunden 2020 so stark zurückgegangen wie nie zuvor.

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(Foto: dpa)

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sei im Vergleich zu 2019 um 4,7 Prozent auf 59,64 Milliarden geschrumpft, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Dienstag in Nürnberg mit. "Der Einbruch des Arbeitsvolumens 2020 übersteigt alles bisher Dagewesene", hieß es. Allerdings war 2019 mit 62,7 Milliarden Stunden ein Rekordhoch erreicht worden.

"Die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen im Jahr 2020 sank um mehr als 50 Stunden auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. Im Mittel habe die Jahresarbeitszeit 2020 bei 1332 Stunden gelegen und sich damit um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Zahl der Erwerbstätigen sei mit 1,1 Prozent erstmals seit 16 Jahren gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 44,8 Millionen Personen.

Die Kurzarbeit habe den größten Anteil am Rückgang der Arbeitsstunden. Der Krankenstand habe mit 4,4 Prozent nur wenig über dem Vorjahresniveau gelegen. Zudem seien weniger bezahlte und unbezahlte Überstunden geleistet worden.

Quelle: ntv.de, dpa

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