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Explosionen im Jemen IS bekennt sich zu Doppelanschlag

Im Jemen sind bei einem neuen Doppelanschlag der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mehr als 40 Sicherheitskräfte getötet worden. Zunächst zündete ein Selbstmordattentäter inmitten von Militärrekruten in der südlichen Hafenstadt Aden einen Sprengstoffgürtel und riss mehr als 30 von ihnen mit in den Tod, wie Sicherheitskreise meldeten.

Bei einer zweiten Explosion auf einem Militärstützpunkt wurden weitere Menschen getötet und verletzt. Insgesamt habe es mindestens 41 Todesopfer gegeben, bestätigten Krankenhauskreise. Wegen der vielen Schwerverletzten könne sich die Zahl noch erhöhen. An den Orten der Attentate zeigte sich ein Bild des Grauens.

Blutlachen und verstreute Sandalen waren zu sehen. Der IS bekannte sich in einer im Internet veröffentlichten Erklärung zu beiden Anschlägen. Aden ist die provisorische "Hauptstadt" von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi nach seiner Rückkehr aus dem saudiarabischen Exil. Aus der echten Hauptstadt Sanaa war er von den schiitischen Huthi-Rebellen vertrieben worden.

Quelle: n-tv.de, AFP

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