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Treffgenauer als Vorgängermodelle Iran testet verbesserte Mittelstreckenrakete

Nach eigenen Angaben hat der Iran eine verbesserte Version einer Mittelstreckenrakete getestet. Ein hochrangiger Armeekommandeur sagte der Agentur Tasnim, dass die vor zwei Wochen getestete Rakete eine Reichweite von 2000 Kilometern habe, aber noch treffgenauer als die Vorgängermodelle sei.

Angaben zu Raketentests können im Iran meistens nicht unabhängig überprüft werden, da sie alle ohne neutrale Beobachter stattfinden. Im Westen bestand immer die Sorge, der Iran könnte mit seinen Schahab-3-Raketen, die eine Reichweite von 2000 Kilometern haben sollen, Erzfeind Israel angreifen. Präsident Hassan Ruhani aber betont wiederholt, dass der Iran kein Land in der Region angreifen wolle und das Militärpotenzial nur der Verteidigung diene.

Diese Befürchtungen haben nach der Umsetzung des Atomabkommens Mitte Januar zwischen dem Iran und dem Westen auch abgenommen. Trotzdem gab es im März erneut heftige Diskussionen um Raketentests im Iran. Auf zwei der von den Revolutionsgarden getesteten Mittelstreckenraketen stand auf Hebräisch "Israel muss ausradiert werden".

Quelle: ntv.de, dpa

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