Kurznachrichten

US-Enthüllungsjournalist James Risen erhält Preis für Pressefreiheit

Die Gewerkschaft der US-Zeitungsjournalisten hat den "New York Times"-Reporter James Risen ausgezeichnet, weil er sich seit Jahren trotz drohender Gefängnisstrafe vor Gericht weigert, eine Quelle zu offenbaren.

Risen erhalte den Herbert Block-Preis für Pressefreiheit für die Verteidigung der Grundlagen einer freien Presse, erklärte die Newspaper Guild am Mittwoch. Verliehen wird der Preis demnach im Oktober. Risen muss sich seit Jahren wegen Geheimdienstverrats vor einem Strafgericht verantworten, weil er sich weigert, einen Informanten für sein 2006 erschienenes Buch "Kriegszustand" über die Zusammenarbeit der Regierung von Ex-Präsident George W. Bush mit dem Geheimdienst CIA zu nennen. Unter anderem geht es in dem Buch über eine peinliche CIA-Panne bei einer Operation im Iran. Im Juni wies das Oberste Gericht einen Anruf Risens zurück und erklärte, es werde sich mit dem Fall nicht befassen.

Quelle: ntv.de, AFP

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