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Attacke "im Namen Allahs" Jugendlicher steht nach Angriff auf Lehrer vor Gericht

Ein Jugendlicher steht in Frankreich wegen eines mutmaßlichen Terrorangriffs auf einen jüdischen Lehrer vor Gericht. Vor dem Pariser Jugendgericht begann der Prozess gegen den jungen Mann. Er hatte den Lehrer vor gut einem Jahr im südfranzösischen Marseille mit einer Machete angegriffen.

Dem Jugendlichen drohen 20 Jahre Haft wegen eines terroristisch motivierten Mordversuchs. Der türkische Staatsbürger kurdischer Herkunft war zur Zeit der Tat 15 Jahre alt. Er gab bei seiner Festnahme im Januar 2016 an, "im Namen Allahs" gehandelt zu haben. Außerdem berief er sich auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Den Behörden war der Jugendliche bis dato nicht bekannt. In Syrien und im Irak kämpfen die Kurden gegen den IS. Der Anwalt des Angeklagten betonte, der junge Mann bereue die Tat.

Er habe einen Wandel hinter sich, der "im positiven Sinne beeindruckend" sei. Sein Mandant werde das Opfer um Entschuldigung bitten. Der damals 35-jährige Lehrer war bei dem Angriff nur leicht verletzt worden, weil die Machete stumpf war.

Quelle: n-tv.de, AFP

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