Kurznachrichten
Freitag, 09. November 2018

Erster gemeinsamer Auftritt: Kandidaten für CDU-Vorsitz betonen fairen Wettstreit

Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt haben sich die drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Vorsitz mit einem Bekenntnis zu einem fairen Wettkampf präsentiert. "Ich freue mich auf diesen fairen Wettbewerb", sagte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am Freitag in Berlin.

Neben ihr wollen sich der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn auf dem CDU-Parteitag am 7. Dezember zur Wahl stellen.

Vor dem Treffen der drei mit der Frauen-Union sagte Spahn, die CDU müsse bei den Wählern "Vertrauen zurückgewinnen". Gleichzeitig betonte er, die Zeit unter der Vorsitzenden Angela Merkel seien "18 gute Jahre" gewesen. Merz sagte, sein Ziel sei es, dass die CDU eine "Volkspartei bleibt, die in der Lage ist, zur politischen Mitte hin zu integrieren". Das "Ausfransen an den Rändern" müsse gestoppt, im besten Fall sogar rückgängig gemacht werden.

Der Vorstand der CDU-Frauenvereinigung hatte sich zuvor bereits klar für Kramp-Karrenbauer ausgesprochen. Regionalkonferenzen, bei denen sich die Kandidaten der Basis präsentieren wollen, sollen kommende Woche beginnen.

Anders als bei seinen Mitbewerbern steht die offizielle Nominierung bei Spahn noch aus. Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes im münsterländischen Borken wollte ihn am Freitagabend bei einer nicht öffentlichen Klausur in Nordhorn (Niedersachsen) nominieren.

Bundeskanzlerin Merkel hatte nach den schweren Verlusten für die Union bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ihren Rückzug vom CDU-Vorsitz beim Parteitag in Hamburg angekündigt.

Quelle: n-tv.de

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