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Nach heftiger Kredit an Bezahlung KiWi-Verlag verdoppelt Volontär-Gehalt

Dass Internet-Proteste durchaus zu Reaktionen von Unternehmen führen können, zeigt jetzt ein aktueller Fall im Kölner Verlag Kiepenheuer und Witsch. Nach Protesten an der Bezahlung von Volontären verdoppelt der Verlag deren Gehalt.

Nach heftiger Kritik will der Kölner Verlag Kiepenheuer und Witsch (KiWi) das Gehalt für Volontäre in der Presse- und Online-Abteilung erhöhen. Das ursprüngliche Bruttogehalt von monatlich 500 Euro solle auf 1000 Euro verdoppelt werden. "Wir setzen diese Änderung schon in diesem Jahr um", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des Verlages. "Die durch unsere Stellenausschreibung ausgelöste Debatte zeigt uns, dass die geplante Maßnahme nötig ist." KiWi reagiert damit auf Proteste im Web.

In einem Blogeintrag hatte sich ein Stelleninteressent darüber beschwert, dass der Verlag nur 500 Euro brutto bezahle und zusätzlich einen Verpflegungszuschuss von 22 Euro monatlich in Form von Essensmarken herausgebe. "Man trägt 40 Stunden zum wirtschaftlichen Erfolg von Kiepenheuer und Witsch bei, erhält aber selbst nicht so viele Stunden von ihnen ausbezahlt - es sei denn, man beziffert den Netto-Stundenlohn mit 3,26 Euro", schrieb der Blogger. Anschließend häuften sich auf der Facebook-Seite des Verlages die Unmutsäußerungen über die Bezahlung.

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Quelle: n-tv.de, dpa

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