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CDU mit Defiziten Kramp-Karrenbauer will "neue Denkrichtung" in der Klimapolitik

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt einen Neustart ihrer Partei in der Klimapolitik an. "Die neue Denkrichtung, die wir meinen, muss vom Gedanken des Kreislaufes ausgehen", schrieb sie in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". "Der Kreislauf der Natur muss Richtschnur unseres künftigen Wirtschaftens und unserer Lebensweise werden."

Dies solle nicht nur für Deutschland gelten, sondern auch "in enger europäischer und internationaler Verzahnung", schrieb Kramp-Karrenbauer laut Vorabbericht vom Dienstag weiter. Der Kreislaufgedanke sei "mitnichten neu", bisher aber "nie konsequent politisch als Leitprinzip verfolgt worden". "Wir können die Kosten unserer Lebensweise nicht länger auf die Zukunft und damit auf kommende Generationen abwälzen", mahnte die CDU-Chefin in dem Beitrag. "Diese Kosten müssen heute eingepreist, müssen heute bezahlt werden - und Teil eines nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells werden."

Ihre Partei habe die deutsche Umwelt- und Klimapolitik über Jahrzehnte geprägt, erläuterte Kramp-Karrenbauer. Sie wolle nun, "dass wir diesen Auftrag neu annehmen und ihm wieder die Priorität einräumen, die er verdient".

Kramp-Karrenbauer hatte nach dem schlechten Abschneiden ihrer Partei bei der Europawahl angekündigt, die Defizite der CDU bei der Klimapolitik zu beseitigen. Die große Koalition will zudem im Herbst das Klimaschutzgesetz verabschieden. Über die Details gibt es aber weiterhin Streit.

Quelle: n-tv.de, AFP

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