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Freitag, 10. November 2017

Fünf Milliarden Euro jährlich: Länder-Verkehrsminister fordern mehr Geld für abgasärmeren Verkehr

Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Verkehrsminister der Bundesländer binnen zehn Jahren 50 Milliarden Euro für ein abgasärmeres Verkehrssystem bereitstellen.

Ein entsprechendes "Nationales Investitionsprogramm Mobilität" forderten die 16 Ressortchefs am Freitag zum Ende ihrer Herbstkonferenz in Wolfsburg, wie Hamburgs Verkehrs- und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) mitteilte. Er hat derzeit den Vorsitz inne.

Aus dem Topf sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren jährlich fünf Milliarden Euro in den Aufbau CO2-armer öffentlicher Bus- und Fahrzeugflotten, Ladeinfrastrukturen für Elektroautos und andere alternative Antriebe, Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs, mehr Rad- und Fußwege und andere Maßnahmen fließen. Dadurch soll die Schadstoffbelastung durch den Verkehr sinken.

Das von der Bundesregierung nach dem sogenannten Dieselgipfel im August vorgelegte Maßnahmenpaket für mehr Luftqualität könne nur "in ein erster Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität sein", erklärte Horch. Der Bund müsse daher die von den Bundesländern geforderten fünf Milliarden bereitstellen. Die Minister sprachen sich bei ihrem zweitägigen Treffen in der Wolfsburger Autostadt zugleich für eine verstärkte Förderung der Elektromobilität aus.

Quelle: n-tv.de

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