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Warnstreik am BER-Flughafen Lufthansa-Chef kritisiert Arbeitskampf der Gewerkschaft Verdi

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(Foto: picture alliance/dpa)

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat den fast 24-stündigen Arbeitskampf der Gewerkschaft Verdi am Berliner Flughafen kritisiert. "Einen eintägigen Streik als Warnstreik zu bezeichnen, ist schon ungewöhnlich", sagte Spohr am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters am Rande einer Wirtschaftskonferenz der Zeitung "Welt" in Berlin.

Die Hauptstadt sei luftverkehrsseitig von der Außenwelt abgeschnitten. Verdi ruft für Mittwoch zu einem umfassenden Streik auf und legt damit den kompletten Betrieb am Flughafen lahm. Der Airport erklärte, dass keine regulären Passagierflüge am BER stattfinden können. Vorgesehen waren demnach für Mittwoch rund 300 Starts und Landungen mit insgesamt 35.000 Passagieren.

Verdi rechnet mit sehr großer Beteiligung beim Arbeitskampf bei den Bodenverkehrsdiensten, der Flughafengesellschaft und der Luftsicherheit. Die Gewerkschaft begründet den Streik damit, dass es bei den Tarifverhandlungen für die rund 6000 Beschäftigten in den drei Bereichen nicht genug Fortschritt gebe.

Quelle: ntv.de, RTS

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