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Verlässt die IAA Frankfurt? Medienbericht: VDA und Hersteller planen Neuausrichtung der Automesse

Der Autoverband VDA und die führenden deutschen Autohersteller planen laut "Handelsblatt" eine weitreichende Neuausrichtung der Automesse IAA.

Erste Ideen und Konzepte wollten der Verband und seine wichtigsten Mitglieder auf einer Sitzung am Donnerstag diskutieren, berichtete die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf Konzernkreise. In Kreisen der Autohersteller werde diskutiert, ein "Mobilitätshappening" an wechselnden Orten in Deutschland zu veranstalten. Der Vertrag zwischen dem VDA und der Messe Frankfurt läuft laut "Handelsblatt" aus.

Die IAA steht nach zahlreichen Absagen unter Druck. Die Zahl der Aussteller sank 2019 im Vergleich zu 2017 deutlich. Zudem kündigten Umweltaktivisten für das Wochenende massive Proteste an, um gegen die Klimabelastung durch die Autoindustrie zu demonstrieren. Die IAA solle weniger in Messehallen stattfinden, sondern mehr Mobilitätskonzepte präsentieren, zitierte das "Handelsblatt" aus den Konzernkreisen. Die ausrichtenden Städte oder Regionen könnten im Gegenzug bleibende Infrastrukturen bekommen, wie beispielsweise neue Ladesäulen für die Elektromobilität.

"Die Bedeutung von Automessen hat sich verändert - in Zukunft muss weniger das Produkt, sondern die Technologie im Mittelpunkt stehen", zitierte die Zeitung BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter. Der Münchner Autokonzern reduzierte sein Engagement auf der IAA in diesem Jahr laut Bericht deutlich und kürzte Fläche sowie Budget um fast zwei Drittel. Ein Teil der Mittel steckte BMW demnach in seine Hausmesse NextGen, die der Konzern im Juli zum ersten Mal in München ausrichtete.

Quelle: n-tv.de, AFP

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