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Keine harte Grenze an EU-Grenze Merkel - Lösung des Nordirland-Problems ist Quadratur des Kreises

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Lösung des Nordirland-Problems beim Brexit als extrem kompliziert bezeichnet. "Das ist so etwas wie eine Quadratur des Kreises, was da gerade versucht wird zu verhandeln", sagte Merkel am Dienstag in Berlin beim Maschinenbauverband VDMA.

Jetzt sei klar, dass Großbritannien auch aus der Zollunion mit der EU austreten wolle, das mache die Gespräche so kompliziert. Denn einerseits gebe es künftig eine Binnenmarktgrenze mitten auf der irischen Insel zwischen Irland und Nordirland. Andererseits gebe es durch das Karfreitags-Abkommen die Zusage auch Großbritanniens, dass es keine harte Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem zum Königreich gehörenden Nordirland geben dürfe.

"Wir werden bis zur letzten Minute daran arbeiten", sagte Merkel mit Blick auf einen angestrebten geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober. Aber klar sei auch: "Großbritannien wird sich zu einem weiteren Wettbewerber vor den Haustüren Europas entwickeln", warnte die Kanzlerin. Die EU sei noch mehr gefordert, wettbewerbsfähig zu sein.

Quelle: n-tv.de, rts

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