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Weitere Unterstützung zugesagt Merkel will weiter im Kampf gegen den islamischen Staat helfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Irak weitere Unterstützung im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat zugesichert. "Der IS bleibt eine Bedrohung für die Region und natürlich darüber hinaus", sagte sie am Dienstag beim Antrittsbesuch des irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al-Kasimi in Berlin.

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(Foto: dpa)

Deutschland wolle dem Irak auch weiter helfen, wenn es um den Weg zu Stabilität und Sicherheit sowie um wirtschaftliches Wachstum gehe. "Ich möchte deutlich machen, dass Deutschland eng an der Seite des Irak steht", sagte Merkel. Der IS hatte zwischen 2014 und 2017 weite Teile des Nordirak kontrolliert, wurde dann aber verdrängt. Allerdings terrorisieren die Dschihadisten das Land immer noch mit Anschlägen.

Die Bundeswehr ist derzeit mit rund 270 Soldaten am Kampf gegen den IS in Syrien und im Irak beteiligt. Der Bundestag will das Mandat für maximal 500 Soldaten in der kommenden Woche um 15 Monate verlängern. Es sieht den weiteren Einsatz militärischer Tankflugzeuge vor. Zudem stellt Deutschland Lufttransportkapazitäten für die Anti-IS-Koalition, aber auch für internationale Organisationen, Alliierte und Partner.

Mit einem Luftraumradar leistet Deutschland einen Beitrag, um Flugzeuge und Raketen frühzeitig zu erkennen. Die laufende Ausbildungshilfe der Bundeswehr für irakische Sicherheitskräfte soll formal fortgesetzt werden, unterliegt wegen der Corona-Pandemie aber Einschränkungen.

Quelle: ntv.de, dpa

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