Kurznachrichten

Geringverdiener Minijobs keine Gefahr für sozialversicherungspflichtige Stellen

Sozialversicherungspflichtige Arbeit ist in Deutschland laut einer Erhebung in den letzten zehn Jahren nicht durch geringfügige Beschäftigung verdrängt worden. Seit Dezember 2004 sei die Zahl der pflichtversicherten Beschäftigten um 12,6 Prozent auf 26,38 Millionen (Stichtag 30. September) gestiegen. Im gleichen Zeitraum legte die Zahl der Minijobber um nur 2,6 Prozent auf 7,12 Millionen zu, wie die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See (KBS) am Donnerstag in Bochum mitteilte.

 Der Anstieg der Minijobber-Zahlen in der zurückliegenden Dekade stammt den Angaben zufolge nahezu allein aus den Privathaushalten. Ende September gab es dort 276 000 geringfügig Beschäftigte - 168 Prozent mehr als im Dezember 2004. Diese Form der haushaltsnahen Dienstleistung wird vom Staat besonders gefördert, um dort Schwarzarbeit einzudämmen. Die Zahl der gewerblichen Geringverdiener stieg im gleichen Zeitraum dagegen um 2,6 Prozent auf 7,12 Millionen. Nach Angaben der KBS leisten unterdessen immer mehr Minijobber eigene Beiträge zur Rentenversicherung. Ende September waren demnach 16,3 Prozent der gewerblichen und 14 Prozent der in Privathaushalten beschäftigten  Minijobber rentenversicherungspflichtig. Der durchschnittliche Monatsverdienst eines Minijobbers erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 auf 282 Euro.

Quelle: ntv.de

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