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Umfrage Nur Männer sehen Flüchtlingskrise als Hauptproblem

Berlin, 27. Dez (Reuters) - Frauen dringen vorrangig auf finanzielle Absicherung im Alter, Männer dagegen wollen vor allem die Flüchtlingszahlen senken. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten TNS Emnid-Umfrage für die Funke-Mediengruppe.

Demnach geben 29 Prozent der Frauen an, dass die Sicherung der Renten das wichtigste politische Thema in Deutschland sei. Erst danach folgen die Begrenzung der Flüchtlingszahlen (26 Prozent), der Kampf gegen Kriminalität (18 Prozent), die Abwendung einer neuen Euro-Krise (14 Prozent) und die Senkung der Steuern (neun Prozent). Dagegen empfinden 34 Prozent der Männer die Senkung der Flüchtlingszahlen als wichtigste Aufgabe, danach folgt das Thema Rente (21 Prozent). Steuersenkungen führen gar nur sieben Prozent als dringlich an. Als besonders wichtig wird das Flüchtlingsthema in Ostdeutschland angesehen (33 Prozent).

Bei der Frage, welcher Politiker die Probleme des Landes am besten bewältigen kann, schneidet Bundeskanzlerin Angela Merkel am besten ab. 56 Prozent der Befragten glauben, die CDU-Vorsitzende könne große Probleme lösen. Danach folgen CSU-Chef Horst Seehofer (39 Prozent), SPD-Chef Sigmar Gabriel (35 Prozent) und der bisherige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (32 Prozent), der auch als möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt wird.

Das Vertrauen in Merkel ist dabei bei den Anhängern der Unions-Parteien (88 Prozent), der FDP (80 Prozent) und den Grünen (62 Prozent) besonders groß. Seehofer liegt dagegen auch bei Unionsanhängern noch hinter Schulz nur auf Platz drei. TNS Emnid befragte am 20. und 21. Dezember insgesamt 1002 Wahlberechtigte

Quelle: n-tv.de, rts

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