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Umfrage Ostdeutsches Identitätsgefühl nutzt AfD und Linkspartei

Die AfD und die Linkspartei profitieren laut einer Studie vom ostdeutschen Identitätsgefühl. Anhänger der beiden Parteien identifizierten sich stark mit Ostdeutschland und weniger mit der gesamten Bundesrepublik, wie die in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) vom Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach ergab.

59 Prozent der ostdeutschen Linken-Anhänger und 62 Prozent der AfD-Anhänger gaben an, sich in erster Linie als Ostdeutsche zu sehen. Das liegt über dem ostdeutschen Durchschnitt, wonach sich nur 47 Prozent in erster Linie mit dem früheren Staatsgebiet identifizieren. Fast drei Viertel der befragten Ostdeutschen gehen der Studie zufolge außerdem von großen oder sehr großen Unterschieden der Lebensbedingungen in Ost und West aus. Dem stimmten nur 43 Prozent der Westdeutschen zu.

Darüber hinaus verstärkt sich in Ostdeutschland laut der Studie das Empfinden, abgehängt zu sein. 27 Prozent stimmten der Aussage zu, "dass es vielen anderen in Deutschland immer besser geht, aber mir nicht". In Westdeutschland stimmten 18 Prozent dieser Aussage zu.

Im Auftrag der "FAZ" hatte das Allensbach-Institut für die repräsentative Untersuchung zwischen dem 1. und dem 11. Juli 1228 Menschen befragt.

Quelle: n-tv.de, AFP

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