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Sicherheit von Schiffen Pompeo sieht andere Länder in der Pflicht

Nach der Beschlagnahmung eines britischen Tankers durch den Iran sieht US-Außenminister Mike Pompeo andere Länder in der Pflicht, für die Sicherheit ihrer Schiffe zu sorgen.

"Die Vereinigten Staaten tragen eine Verantwortung für unseren Teil, aber die Welt muss auch einen großen Beitrag dazu leisten, dass diese Seewege offen bleiben", sagte Pompeo am Montag in einem Interview des Senders Fox News. Was der Iran mache, komme Piraterie gleich.

Am vergangenen Freitag hatten die Iranischen Revolutionsgarden den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus gestoppt. Auf die Frage des Moderators, welche Rolle die USA dabei hätten, das Schiff zurückzubekommen, erklärte Pompeo, es sei in erster Linie die Verantwortung Großbritanniens, sich um seine Schiffe zu kümmern.

Zur Darstellung des Irans, ein Netzwerk des US-Geheimdienstes CIA im Land aufgedeckt zu haben, wollte der US-Außenminister sich nicht direkt äußern. Er deutete aber an, dass er Zweifel an den Angaben hat. Es liege in der Natur der Führung in Teheran, "die Welt anzulügen", erklärte Pompeo. Man müsse solche Angaben mit großer Vorsicht genießen. Der iranische Geheimdienst hatte zuvor erklärt, ein Netzwerk des US-Auslandsgeheimdienstes enttarnt zu haben. In diesem Zusammenhang seien 17 Agenten verhaftet worden, sagte der Leiter der Spionageabwehr des iranischen Geheimdienstes. Einigen von ihnen drohe die Todesstrafe.

Quelle: n-tv.de, dpa

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