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Iran Revolutionsgarden drohen Demonstranten mit hartem Vorgehen

Nach den teils gewaltsamen Protesten vom Wochenende haben die iranischen Revolutionsgarden mit einem harten Vorgehen gegen regierungsfeindliche Demonstranten gedroht.

Zugleich forderte die einflussreiche Eliteeinheit des Militärs ein Ende der Unruhen wegen der Benzinpreiserhöhungen. Falls nötig werde entschlossen gegen alle fortdauernden Störungen des Friedens und der Sicherheit der Bevölkerung vorgegangenen, hieß es in einer am Montag verbreiteten Mitteilung. Die Bundesregierung erklärte, sie verfolge die Berichte aus dem Iran mit Sorge. Sie rufe die Führung in Teheran auf, Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu achten, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin.

Bei Protesten gegen eine massive Erhöhung des Benzinpreises und die verschärfte Treibstoffrationierung war es am Samstag in Teheran und Dutzenden anderen Städten im Land zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei setzte laut staatlichem Fernsehen Tränengas ein. Es soll mindestens zwei Tote gegeben haben, darunter soll auch ein Polizist sein.

Quelle: n-tv.de, rts

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