Kurznachrichten
Donnerstag, 17. März 2016

Vor dem Flüchtlingsgipfel: Rumänien gegen Verpflichtung zur Übernahme

Kurz vor dem Flüchtlingsgipfel hat sich Rumäniens Staatspräsident Klaus Iohannis gegen eine Verpflichtung der EU-Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. Der Türkei müsse aber geholfen werden, zur Lösung der Flüchtlingskrise beizutragen, sagte Iohannis in Bukarest vor dem Abflug zum EU-Gipfel nach Brüssel.

Eine "Umsiedlung" von Flüchtlingen mit Aussicht auf Asyl aus der Türkei nach Europa dürfe nur unter Beachtung der EU-Gesetze und "auf freiwilliger Basis" erfolgen, sagte Iohannis. Mit "Freiwilligkeit" meinte der Präsident, dass EU-Staaten nicht zur Aufnahme von Flüchtlingen gezwungen werden sollen, wie seine Sprecherin Dana Barsan auf Nachfrage der dpa bestätigte.

Quelle: n-tv.de

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