Kurznachrichten

Größtmögliche Flexibilität Sachsen: Impfpriorisierung in Arztpraxen ab 24. Mai aufgehoben

Sachsen hat angekündigt, die Impfpriorisierung mit allen zugelassenen Impfstoffen in Arztpraxen ab dem 24. Mai aufzuheben.

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(Foto: dpa)

Damit können Ärzte ohne Bindung an die Impfverordnung frei entscheiden, welche Patienten sie zuerst impfen, teilte das sächsische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die Impfpriorisierung werde in den Impfzentren und bei den mobilen Teams jedoch beibehalten.

"Mit unserer Entscheidung wollen wir die Arztpraxen so weit wie möglich bei Organisation und Terminvergabe entlasten, damit sie mit größtmöglicher Flexibilität Impfungen vornehmen können", erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Ärzte könnten sehr gut einschätzen, wer bevorzugt geimpft werden sollte. Köpping bat um Geduld, da noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung stehe.

Um die Impfungen in den Praxen zu beschleunigen rief das Ministerium dazu auf, nicht unbedingt notwendige Arztbesuche bis zu den Sommerferien zu vermeiden und Behandlungen zu verschieben. Dazu zählten insbesondere Routine-Kontrolluntersuchungen oder Besprechungen von Laborbefunden. Notfälle oder dringende Behandlungen würden weiterhin versorgt.

Auch andere Bundesländer hatten die Priorisierung in Arztpraxen für alle Impfstoffe bereits aufgehoben. In Baden-Württemberg und Berlin fällt sie ab Montag weg. Bayern plant eine Aufhebung im Laufe der nächsten Woche.

Quelle: ntv.de, AFP

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