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Ärzte ohne Grenzen im Jemen Saudi-Arabien bombardiert MSF-Klinik

Die von Saudi-Arabien angeführte Militär-Koalition hat im Süden des Jemens nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine Klinik bombardiert. Bei dem Luftangriff in der Stadt Tais seien am Mittwoch neun Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer, teilte die Organisation MSF mit. Demnach berichteten Zeugen vor Ort von Angriffen auf einen Park rund zwei Kilometer von dem Krankenhaus entfernt. Daraufhin habe das MSF-Team das Gebäude evakuiert und das Militärbündnis darüber informiert, dass Angriffe nahe der Klinik geflogen würden. Auch das Krankenhaus sei bombardiert worden. "Es ist unmöglich, dass die Saudi-geführte Koalition nichts von der MSF-Arbeit dort wusste", erklärte die Organisation. Seit Monaten tobt im Jemen ein Bürgerkrieg zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und Anhängern des Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Seit März bombardiert ein Bündnis aus arabischen Ländern Stellungen und Waffenlager der Huthis. MSF hat nach eigenen Angaben seit März mehr als 16.000 Kriegsopfer behandelt.

Quelle: ntv.de, dpa

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